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HomeShopHonigLaubhonig
Laubhonig

Laubhonig

€17,00

Farbe: verschiedene Brauntöne
Geschmack: intensiv mit einer leicht würzigen Note
Duft: intensiv, mit deutlich harzigen und würzigen Noten
Kristallisation: von mehreren bis zu mehreren Dutzend Monaten
Anwendung: unterstützt den Stoffwechsel, reguliert die Herzfunktion, senkt den Blutdruck, verbessert die Nierenfunktion und wirkt beruhigend

Category:Honig
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Beschreibung

Laubwald-Honigtauhonig – ideal für Immunität und Stärkung des Körpers

Was ist Honigtau und wie entsteht er?

Der Begriff Honigtau bezeichnet eine süße, klebrige Ausscheidung, die auf Blättern, Nadeln oder Trieben von Bäumen und Sträuchern erscheint und durch die Aktivität von Blattläusen und Schildläusen (Wanzen) entsteht. Blattläuse und andere Insekten saugen Pflanzensäfte (Phloem), die hauptsächlich Zucker (Kohlenhydrate) sowie Spuren organischer Substanzen und Mineralverbindungen enthalten. Da diese Säfte mehr Zucker enthalten, als das Insekt benötigt, wird ein Teil davon als klebrige Tropfen auf die Oberfläche von Blättern oder Trieben ausgeschieden — das ist Honigtau.
Bienen sammeln diesen Honigtau (teilweise reinigen und konzentrieren sie ihn) und verarbeiten ihn im Bienenstock ähnlich wie Nektar zu Honigtauhonig.
Man unterscheidet mehrere Honigtauarten, darunter Nadelwald-Honigtau (von Insekten auf Nadelbäumen wie Fichte oder Tanne) sowie Laubwald-Honigtau (von Laubbäumen: Eiche, Linde, Ahorn, Buche).

Charakteristik von Honigtauhonig: Geschmack, Aussehen, Kristallisation

Aussehen und Farbe
Laubwald-Honigtauhonig hat meist eine Farbe von teeartig-bernsteinfarben bis dunkelbraun. Nach der Kristallisation hellt sich die Farbe auf und wird häufig bräunlich. Im Vergleich zu Nadelwald-Honigtauhonig wirkt er etwas heller und oft weniger farbintensiv.

Duft und Geschmack
Laubwald-Honigtauhonig zeichnet sich durch ein kräftiges, leicht harziges Aroma mit würziger Note und waldig-kräuterigen Nuancen aus. Der Duft ist intensiv und leicht würzig. Im Geschmack ist er oft mild mit einer spürbaren würzigen Note. Er wirkt weniger süß — was mit einem höheren Anteil an Oligosacchariden zusammenhängt (einige davon schmecken weniger süß) als bei Nektarhonigen.

Warum kristallisiert Honigtauhonig langsamer?

Honigtauhonig kristallisiert deutlich langsamer als Nektarhonige (z. B. Linden- oder Blütenhonig) und kann in manchen Fällen über viele Monate — sogar Jahre — flüssig bleiben. Das hat mehrere Gründe:

1. Andere Zuckerzusammensetzung
Honigtauhonig enthält mehr Fruktose als Glukose. Glukose ist für den Kristallisationsprozess verantwortlich — je mehr Glukose, desto schneller wird der Honig fest. Da in Honigtauhonig Fruktose dominiert, verläuft die Kristallisation deutlich langsamer.

2. Höherer Mineralstoffgehalt
Honigtauhonig ist reich an Mineralstoffen, Enzymen, Proteinen und harzigen Verbindungen. Diese natürlichen Stoffe machen seine Struktur komplexer, klebriger und dichter, was die Bildung von Glukosekristallen zusätzlich verlangsamt.

3. Anderer Ursprung – nicht aus Nektar, sondern aus Honigtau
Im Gegensatz zu Nektarhonigen entsteht Honigtauhonig nicht aus Blütennektar, sondern aus Honigtau – einer süßen Ausscheidung von Insekten, die auf Nadel- oder Laubbäumen leben. Dieser natürliche Unterschied im Ursprung führt zu einer anderen chemischen Zusammensetzung, die eine längere flüssige Konsistenz begünstigt.

4. Lagertemperatur
Honigtauhonig bleibt länger flüssig, wenn er bei konstanter Raumtemperatur (etwa 18–20°C) gelagert wird. In kühleren Räumen kann er zwar schneller kristallisieren, jedoch immer noch langsamer als viele andere Honige.

Wissenswert
Die langsame Kristallisation von Honigtauhonig ist ein Zeichen für hohe Qualität und Natürlichkeit. Die Kristallisationsgeschwindigkeit sagt nicht aus, ob ein Honig „besser“ oder „schlechter“ ist — sie ist eine natürliche Eigenschaft, die von der Zusammensetzung abhängt. Honigtauhonig verliert auch bei langer Flüssigkeit seine Nähr- und Gesundheitseigenschaften nicht.

Vitamine, Mineralstoffe und aktive Verbindungen

Gehalt an Mikronährstoffen — Makroelemente und Spurenelemente

Eine der Eigenschaften, die Honigtauhonig (sowohl Laub- als auch Nadelwaldhonig) auszeichnen, ist ein deutlich höherer Mineralstoffgehalt als bei Nektarhonigen. In der Literatur wird angegeben, dass der Mineralstoffgehalt in Honigtauhonig etwa 1% der Masse erreichen kann, während er bei Nektarhonigen meist bei 0,1–0,2% liegt.

Zu den wichtigsten Makro- und Spurenelementen in Honigtauhonigen gehören: Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan und Eisen.
Außerdem enthält Honigtauhonig Proteine und freie Aminosäuren (etwa 5% der Zusammensetzung), was ungefähr doppelt so viel ist wie bei Nektarhonigen. Unter den Aminosäuren wurde u. a. Tryptophan festgestellt — wichtig für die Synthese von Neurotransmittern im Gehirn.

Biologisch aktive Stoffe: Phenole, Flavonoide, organische Säuren

Zu den wertvollsten Eigenschaften von Honig (sowohl Nektar- als auch Honigtauhonig) gehört das Vorkommen von Phenolen, Flavonoiden und organischen Säuren, die u. a. für antioxidative, entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkungen verantwortlich sind.

Gesundheitliche Eigenschaften und Wirkungen

Honigtauhonig ist für zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen bekannt, die den enthaltenen Vitaminen, Mineralstoffen und aktiven Verbindungen zugeschrieben werden.

Entzündungshemmende und antioxidative Wirkung
Dank Phenolen und Flavonoiden kann Honigtauhonig oxidativen Stress und Entzündungsprozesse im Körper reduzieren.

Antimikrobielle / antibakterielle Wirkung
Er zeigt eine bakterizide Aktivität (u. a. gegen Staphylococcus-Bakterien) — sogar in niedriger Konzentration.

Unterstützung der Atemwege
Honigtauhonig wird bei Atemwegserkrankungen (Husten, Erkältung, Bronchitis) eingesetzt, da er schleimlösend, entzündungshemmend und antibakteriell wirkt.

Unterstützung von Herz und Herz-Kreislauf-System
Dank antioxidativer Eigenschaften und Spurenelementen (z. B. Kalium, Magnesium) wirkt Honigtauhonig positiv auf die Durchblutung, kann die Gefäße erweitern, den Blutdruck regulieren und das Lipidprofil unterstützen.

Regeneration und Rekonvaleszenz
Aufgrund seines nährstoff- und enzymreichen Profils wird Honigtauhonig häufig nach Krankheiten, Operationen oder bei Mangelzuständen verwendet — er hilft, Kräfte wieder aufzubauen.

Detox-/Entgiftungswirkung
In der traditionellen Naturheilkunde wird Honigtauhonig zur „Entgiftung“ des Körpers von Alkohol, Tabak, Kaffee und anderen Toxinen eingesetzt.

Unterstützung der Harnwege
Laubwald-Honigtau wird eine harntreibende, krampflösende und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben, was die Nierenfiltration und die Behandlung von Harnwegsentzündungen unterstützen kann.

Einfluss auf das Verdauungssystem
Honigtauhonig wird bei Verdauungsproblemen verwendet: Er kann Entzündungen der Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt lindern, Heilungsprozesse bei Reizungen und Geschwüren unterstützen und die mikrobielle Balance des Darms fördern.

Für wen ist Honigtauhonig geeignet?

Kinder
Honig wird Kindern unter 1 Jahr nicht empfohlen (Botulismus-Risiko). Ab dem 1. Lebensjahr kann Honigtauhonig in moderaten Mengen als natürlicher Zusatz zu Getränken und zur Unterstützung der Immunität verwendet werden.

Ältere Menschen
Für Senioren kann Honigtauhonig aufgrund seiner Spurenelemente, antioxidativen Wirkung sowie der Unterstützung von Kreislauf und Herz eine wertvolle Ergänzung sein.

Körperlich aktive Menschen
Für Sportler oder Menschen mit intensivem Lebensstil kann Honigtauhonig eine Quelle schneller Energie (Einfachzucker) in Kombination mit Nährwerten (Spurenelemente, Enzyme) sein. Zusätzlich kann seine entzündungshemmende Wirkung die Regeneration unterstützen.

Ist Honigtauhonig gut für Allergiker?

Honigtauhonig kann von vielen Allergikern gut vertragen werden, da er — im Gegensatz zu Nektarhonigen — nicht direkt aus Blütenpollen stammt, sondern aus Honigtau.
Das bedeutet jedoch nicht, dass er für alle Allergiker vollkommen sicher ist. Bei sehr empfindlichen Personen kann eine Reaktion auf Spuren von Pollen oder Bienenproteinen auftreten. Daher ist es sinnvoll:

  • eine kleine Menge (z. B. einen halben Teelöffel) zu probieren und die Reaktion zu beobachten,
  • Honig aus einer sicheren, lokalen Quelle zu wählen (am besten aus einer Imkerei).

Dank der entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung kann Honigtauhonig Symptome saisonaler Allergien wie Schnupfen, Husten oder Schleimhautreizungen lindern. Einige Personen berichten auch, dass regelmäßiger, moderater Verzehr von lokalem Honig die Empfindlichkeit gegenüber Pollen verringern kann (sog. Gewöhnungseffekt).

Woher stammt der Honigtauhonig aus unserer Imkerei?

Honigtauhonig aus unserer Imkerei ist ein besonderes Produkt, das im Herzen sauberer Natur entsteht — in Berg- und Waldgebieten, weit entfernt von Industrie und Monokulturen.
Unsere Bienenstände befinden sich in der Nähe großer Wälder, in denen Fichten, Tannen, Buchen, Eichen, Ahorne und Linden dominieren.
Je nach Jahr und Wetterbedingungen sammeln die Bienen sowohl Nadelwald-Honigtau (von Fichten und Tannen) als auch Laubwald-Honigtau (von Linden, Eichen, Ahornen oder Buchen). Dadurch kann unser Honigtauhonig in Farbe und Aroma variieren, behält aber stets einen intensiven, harzigen Geschmack sowie eine dunkle Farbe mit leicht grünlichem Schimmer – typisch für echten Honigtauhonig.
Die Herkunftsgebiete unseres Honigs sind ökologisch sauber und weit entfernt von Verschmutzungsquellen. Das Fehlen von Industrie sorgt dafür, dass die Bienen Zugang zu einer gesunden, natürlichen Umgebung haben.
Hinter jedem Glas stehen über 30 Jahre Imkereierfahrung sowie die Sorgfalt, den Honig im besten Moment zu ernten – wenn er seinen vollen Nährwert und sein Aroma erreicht.

FAQ — häufig gestellte Fragen

1. Ist Honigtauhonig besser als Nektarhonig?

Hinsichtlich Mineralstoffgehalt und gesundheitsfördernder Wirkung — ja. Honigtauhonig enthält mehr Spurenelemente und wirkt stärker entzündungshemmend und antioxidativ. Nektarhonige sind jedoch geschmacklich milder und werden von Kindern oft besser vertragen.

2. Woran erkennt man echten Laubwald-Honigtauhonig?

Er hat eine dunkle Farbe, eine dichte Konsistenz und ein intensives, leicht harziges Aroma. Er kristallisiert oft langsam. Geschmacklich ist er weniger süß als Blütenhonig, mit einer waldigen Note.

3. Kann man Honigtauhonig täglich verwenden?

Ja, in moderaten Mengen (1–2 Teelöffel) ist er für den täglichen Verzehr geeignet. Er stärkt die Immunität, unterstützt Herz und Verdauung und fördert die Regeneration.

4. Wie viele Kalorien hat Honigtauhonig?

Wie andere Honige — etwa 300–330 kcal pro 100 g (je nach Zusammensetzung). Honig besteht hauptsächlich aus Einfachzuckern und Oligosacchariden.

5. Kann Honigtauhonig schaden?

Nicht, wenn er in Maßen verzehrt wird. Kindern unter 1 Jahr sollte er nicht gegeben werden. Diabetiker sollten wegen des Zuckergehalts vorsichtig sein.

6. Kann Honigtauhonig bei saisonaler Allergie helfen?

Ja, Honigtauhonig kann dank seiner entzündungshemmenden Wirkung Allergiesymptome lindern. Er enthält weniger Pollenallergene und wird daher oft von Allergikern besser vertragen.

7. Wann sollte man Honigtauhonig am besten einnehmen?

Am besten morgens nüchtern in lauwarmem Wasser gelöst oder am Nachmittag zur Energieergänzung. Nicht in heiße Getränke über 40°C geben.

8. Ist Honigtauhonig gut für Sportler?

Ja. Er ist eine natürliche Quelle für Energie und Mineralstoffe. Er unterstützt die Regeneration nach dem Training und verbessert die Leistungsfähigkeit.

9. Ist Honigtauhonig gut für Diabetiker?

Honigtauhonig hat im Vergleich zu den meisten Nektarhonigen einen niedrigeren glykämischen Index (GI ca. 45–55) und enthält mehr Oligosaccharide sowie Mineralstoffe, wodurch sein Einfluss auf den Blutzucker etwas milder sein kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass er für Diabetiker vollständig sicher ist.

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