No products in the cart.
Honigtauhonig – wie entsteht er und welche Eigenschaften hat er?
Honigtauhonig gehört zu den wertvollsten und einzigartigsten Honigsorten. Er zeichnet sich nicht nur durch seine Herkunft aus, sondern auch durch seinen Reichtum an Mineralstoffen und seine gesundheitsfördernden Eigenschaften. Dank unserer Bienen, die nicht nur Nektar aus Blüten, sondern auch Honigtau von Nadel- und Laubbäumen sammeln, erhalten wir ein Produkt mit unverwechselbarem Geschmack und Aroma.
Wie entsteht Honigtauhonig?
Honigtau – eine von Blattläusen abgesonderte Substanz, die von Bienen gesammelt wird
Die Grundlage für die Herstellung von Honigtauhonig ist Honigtau – eine Ausscheidung von Blattläusen und Schildläusen, die Pflanzensäfte von Nadel- oder Laubbäumen aufnehmen. Blattläuse ernähren sich von Pflanzensaft, der reich an Zucker, aber arm an Eiweiß ist. Um genügend Eiweiß zu bekommen, müssen sie große Mengen Saft verarbeiten, und den überschüssigen Zucker scheiden sie als klebrige Substanz aus – den Honigtau.
Honigtau-Sammeln durch Bienen
Sammelbienen suchen aktiv nach Honigtau auf der Oberfläche von Blättern, Nadeln und Zweigen. Sie transportieren diese zuckerreiche Substanz in den Stock, wo die Verarbeitung beginnt. Wichtig ist, dass eine Honigtau-Tracht nicht jedes Jahr vorkommt – und selbst wenn, lässt sich der Zeitpunkt kaum vorhersagen. Bei Nektartrachten aus Blüten weiß man meist, wann die Bienen z. B. Goldrutenpollen eintragen – das ist im Herbst, am Ende der Imkersaison – und dann bringt die Honigernte Goldrutenhonig.
Verarbeitung des Honigtaus im Bienenstock
Im Stock reichern die Bienen den Honigtau mit Enzymen aus ihrem Speichel an. Dadurch werden die komplexen Zucker im Honigtau in einfachere Formen aufgespalten, die für Menschen besser verwertbar sind. Anschließend lagern die Bienen den verarbeiteten Honigtau in den Wabenzellen ein, wo der Honig weiter reift.
Reifung und Lagerung des Honigs
Im Stock ventilieren die Bienen die Waben intensiv, um die Verdunstung von Wasser zu beschleunigen. Sobald der Honig die richtige Feuchtigkeit erreicht (unter 18 %), werden die Zellen mit Wachs verdeckelt. So kann der Honig reifen und alle wertvollen Eigenschaften bewahren.
Honigtauhonig – woraus entsteht er?
Honigtauhonig kann aus zwei Hauptquellen stammen: Nadelhonigtauhonig – gesammelt von Bäumen wie Tanne, Fichte und Kiefer. Er ist dunkler, kräftiger im Geschmack und reich an Eisen, Kalium und Magnesium. Laubhonigtauhonig – entsteht u. a. an Linden, Eichen und Ahorn. Er ist heller, milder im Geschmack und enthält mehr Flavonoide.
Honigtauhonig – Eigenschaften und Anwendung
Honigtauhonig – wobei hilft er?
Honigtauhonig ist ein wahrer Naturschatz, den man in der Küche und in der Hausapotheke haben sollte.

Schreibe einen Kommentar